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Sterzing und seine Ferientäler STERZING
Freienfeld: Wanderung vom Valser Joch (Jochtal) nach Trens Wegverlauf: Vom Valserjoch gelangt man der Mark. 10 folgend nach Ritzail (Jausenstation Kaspererhof). Auf der Asphaltstraße weiter wandernd erreicht man beim ehemaligen Schulhaus die Abzweigung zum alten Kirchweg (Mark. 10). Diesem Waldweg folgend muß man einmal die Straße überqueren und gelangt dann zum "Hiusen" im Talschluß. Hier wieder auf der Asphaltstraße weiter bis zur Beschilderung Leimgruben. Dieser Bezeichnung folgend erreicht man den Leimer. Vor dem Hof abzweigend (Wegweiser Flans) gelangt man über eine Brücke rechts aufwärts zur Höfegruppe Flans (Jausenstation Hallerhof). Von Flans der Aspfaltstraße entlang bis zur Abzweigung nach Valgenäun. Unterhalb des Knapphofes errecht man nach rechts abzweigend den Trimm-Dich-Pfad. Diesen benützend kommt man nach Maria Trens. Gehzeit: 3,5 Std. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung Einkehrmöglichkeit: Jausenstation Kaspererhof und Hallerhof Sterzing: Von der Roßkopfbergstation bei Sterzing über die Lotterscharte nach Ladurns Wegverlauf: Ausgehend von der Bergstation Roßkopf Richtung Vallmingalm (Weg Nr. 19 - 19a oder 23) und von dort aus auf der Mark. 34 a leichter Anstieg zur Lotterscharte. (2,5 Std.). Ab der Scharte führt ein Steig (erste 50 m sehr steil) hinunter zur Edelweißhütte und zur Ladurner Alm. Den Talboden erreicht man mit dem Sessellift oder über den Weg 34 oder 35 a. Gehzeit: 3,5 Std. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwere Wanderung Einkehrmöglichkeit: Edelweißhütte und Ladurner Alm Sterzing: Höhenwanderung zum Flaner Jöchl (1935 m) Wegverlauf: Ausgehend von der Bergstation der Roßkopfbahn bei Sterzing verläuft die Höhenwanderung über den sanften 2 km langen, nordostwärts ziehenden Bergrücken. Der Weg führt zur Kastellacke, womit die Kammhöhe erreicht ist. In beinahe 2000 m Höhe geht es weiter bis zum Flanerjöchl. Gehzeit: 1 ½ Std. Höhendifferenz: 100 m von der Berstation ausgehend, ansonsten 1000 m Schwierigkeitsgrad: leicht
Sterzing: Wanderung zur Hochfeilerhütte (2700 m) Wegverlauf: Von der 3. Kehr der Pfitscherjochstraße zweigt der Steig (Mark. 1) ab. Man überquert den Pfitscherbach, gelangt zu einer Gruppe Heustädel ("Wiener Neustadt") und folgt dem Weg weiter bis zum neuerbauten Schutzhaus (fühere Wienerhütte). Der Anstieg zum Hochfeiler (3511 m) ab dem Schutzhaus erfolgt in 2 Stunden. Gehzeit: 3 Std. Höhendifferenz: 1.100 m Schwierigkeitsgrad: schwer
GOSSENSASS
Gossensaß: Allriß-Alm/Allriß-Tal Wegverlauf: Von Innerpflersch/St. Anton auf der Markierung 27 über mäßig steiles Waldwindwurfgebiet zur Alrisser Almhütte, die im Sommer bewirtschaftet ist (1.534 m) und weiter über die Almmatten in das Allriß-Tal zur Maurerscharte. Gehzeit: 2 Std. Höhendifferenz: 300 m Einkehrmöglichkeit: Allrisser Almhütte, Gasthöfe von St. Anton
Gossensaß: Ladurnseralm Wegverlauf: Von der Talstation des Sesselliftes im Skigebiet Ladurns über den Weg Nr. 35/A, welcher am Ende in den Weg Nr. 34 übergeht zur Ladurnseralm. Gehzeit: 2 Std. Schwierigkeitsgrad: leicht Höhendifferenz: 560 m Einkehrmöglichkeit: Ladurnerhütte, Gasthöfe von Ladurns
RATSCHINGS
Ratschings: Ridnauner Höhenweg Wegverlauf: Von der Bergstation der Roßkopfseilbahn aus führt der Weg Nr. 23 auf eine Höhe von ca. 2.000 m fast eben bis zur Ochsen- und Prischeralm. (Ausblick auf die Stubaier Gletscher)Von dort aus den Weg Nr. 27 steil abwärts nach Maiern folgen. (Bus fährt nach Sterzing zurück). Oder ab der Prischeralm in 1 ½ Std. auf die Wetterspitze steigen Gehzeit: ca. 6 Std. Schwierigkeitsgrad: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
Ratschings: Gilfenklamm Wegverlauf: Am Eingang des Ratschingstales. Weltweit einzige Klamm, die tief in reinweißen Marmor eingeschnitten ist. Ausgangspunkt: Stange Höhendifferenz: 175 m Gehzeit: ca. 1 Stunde Geöffnet: Vom 1. Mai bis zum 30. Oktober
Almenregion Gitschberg Jochtal Mühlbach/Meransen: Hochgebirgswanderung Stin Alm - Großer Seefeldsee Wegverlauf: Von Vals (1.350 m) die Talstraße einwärts zum Fane Parkplatz. Auf der Markierung 15 zur Stin Alm und weiter zur Stinscharte (2.530 m). Der Abstieg erfolgt über den Großen Seefeldsee (2.271 m, 3 ½ Std.) durch das Altfaßtal zum Sägenkreuz und auf der Markierung 10 zur Abzweigung Leitensteig, von wo aus man nach Vals zurückkehrt (2, ½ Std.). Gehzeit: 6 Std. Höhendifferenz: ca. 1.200 m
Vintl/Pfunderertal: Beisteigung der Eidechsenspitze (2.738 m) Wegverlauf: Ausgehend vom Parkplatz im Winnebachtal bei Terenten durch das Winnebachtal und über den Alpenrosensteig zur Engelalm (1.826 m) und zur Eidechsspitze (2.738 m). Der Rückweg fürht zum Kompfoßsee (2.442 m) über die Tiefrastenhütte (2.303 m) zum Ausgangspunkt zurück. Gehzeit: ca. 6 - 7 Std. Höhendifferenz: ca. 1.200 m Schwierigkeitsgrad: schwer
Vintl/Pfunderertal: Herbsterleben in den Pfunderer Bergen Beschreibung: Liebhaber einer rauhen, ursprünglichen Berglandschaft haben das Pfunderer Tal schon seit langem entdeckt. Die herbe Schönheit erschließt sich dem Besucher bereits, sobald er in Vintl die Pustertaler Straße verläßt und dem Pfunderer Bach entlang sanft ansteigend sich der Ortschaft Pfunders nähert. Die Fahrt führt durch schmucke Orte und Weiler, vorbei an schönen, liebevoll gepflegten alten Bauernhöfen, vorbei an Außerdrittel, Weitenberg und Schaldern. Hinter Pfunders wird das Tal steiler, die Straße führt nun durch eine enge Schlucht, die "Pfunderer Eng" und erreicht auf einer Höhe von 1400 m die Dun, die höchstgelegene Ansammlung von dauerhaft bewirtschafteten Bauernhöfen im Tal. Ungefähr dort, wo sich das Tal in eine östliche und eine westliche Talhälfte gabelt, endet die öffentliche Straße, die Erkundungstour durch die stille Bergwelt der Pfunderer Berge wird nun zu Fuß fortgesetzt. Reizvoll sind ohne Zweifel beide Täler, an interessanten Tages- und Mehrtagesrouten (besonders empfehlenswert ist natürlich der "Pfunderer Höhenweg") besteht hier wie dort kein Mangel. Durch das westliche Tal, das Weitenbergtal, erreichen Sie in knapp zwei Stunden auf breitem Weg die Weitenbergalm. Überschreiten Sie von hier aus das Pfunderer Joch, kommen Sie in das Pfitscher Tal, erklimmen Sie hingegen die steile Steinkarlscharte, so gelangen Sie zur Brixner Hütte, zum beeindruckend gelegenen Wilden See oder zur Fane-Alm oberhalb von Vals. Folgen Sie hingegen dem östlichen Tal, erreichen Sie nach gut zwei Stunden Aufstieg die Edelrauthütte, die noch vor der Jahrhundertwende von der Sektion "Edelraute" des Wiener Alpenvereins gegründet wurde und die, sofern die Witterung es erlaubt, bis zum zweiten Sonntag im Oktober geöffnet bleibt. Der unvergleichlich schöne Aufstieg über einen alten Steig führt vorbei an kleinen Wasserfällen, idyllischen Talböden, an einsamen Almen und dem herrlich gelegenen Eisbrugg-See. Alpinisten ist die Edelrauthütte ein Begriff, ist sie doch ein guter Ausgangspunkt zur Besteigung der eisbedeckten Gipfel der Zillertaler Alpen, besonders von Hochfeiler und Weißzint. Natürlich setzt die Besteigung dieser Dreitausender einige Erfahrung im hochalpinen Bereich voraus. Wer nicht aufs Eis will, aber dennoch nicht auf einen Gipfel verzichten will, besteigt in ca. einer Stunde die knapp 2900 m hohe Napfspitze und genießt von hier gerade an einem klaren Herbsttag ein herrliches Panorama auf die Gletscherwelt des Zillertaler Hauptkamms, auf die Gipfel der Pfunderer und auf den Neves-Stausee, der tief unten am Talschluß des Mühlwaldtales liegt. Allzu lange sollte die Gipfelrast nicht dauern, denn für den Rückweg, für den man zumeist die gleiche Route wie beim Aufstieg wählt, muß man drei Stunden einplanen.
Meransen: Zu den Seefeldseen Wegverlauf: Mit der Kabinenbahn erreicht man die Bergstation (2.198m). Von dort wandert man auf Almböden zur Zaßlerhütte und zum Ochsenboden (2.198m; Gehzeit: 45min.). Hier führt der an einigen Stellen etwas ausgesetzte, jedoch sehr aussichtsreiche Steig Nr. 6 am Hang des 2.568 m hohen Fallmetzter entlang zur Seefeld-Alm (2.340 m; Gehzeit: 1 Std., 15 min.) und hinunter zum Großen Seefeldsee. Auf dem Weg 14/15 geht's steil hinunter zur bewirtschafteten Wieserhütte und zur Pranter-Stadel-Hütte(1.850 m) und weiter ins Altfaßtal bis man die Großberghütte (1.645 m) erreicht. Abstieg: mäßig steil zurück nach Meransen Gehzeit: 4,5 Std. Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer Einkehrmöglichkeit: Wieserhütte, Pranter-Stadel-Hütte, Großberghütte
Vintl/Pfunderertal: Gampeshütte – Mitterhofalm Wegverlauf: Vom Gasthof Brugger ausgehend (Markierung 21) bis nach Kröll. Von der Astalm bis zur Gampeshütte auf dem Pfunderer Höhenweg bleiben, weiter Richtung Schmansenhang – Gitsch bis man die Mitterhofalm erreicht. Abstieg erfolg über den Weg Nr. 15 vorbei beim Samer und Kalcher bis nach Pfunders. Gehzeit: 5.45 Std. Höhendifferenz: 1140 m (An- und Abstieg) Einkehrmöglichkeit: Gasthof Brugger, im Sommer auch Gampeshütte.
Vintl/Pfunderertal: Pfunderer Höhenweg Wegverlauf: Auf dem Weg Nr. 19 von Dun aus über die Klamm zum Weitenbergbach und der Weitenbergalm. Von dort aus auf dem Weg Nr. 17 bis zum Talschluß, auf dem Pfunderer Höhenweg bis zur Kellerscharte und dann weiter nach Engberg, Dannelscharte und Weißsteinkar. Abstieg über Biwak und die Bodenalm nach Dun. Gehzeit: 5 Std. Höhendifferenz: 980 m (An- und Abstieg) Einkehrmöglichkeit: Duner Heuschupfe und Wegscheiderhof
Meransen: Wandern auf dem Gitschberg Wegverlauf: Mit der Kabinenbahn (Talstation 1.400) auf 2.000 m Höhe. Für Wanderexperten: Von der Bergstation auf den Gipfel des Gitschberges (2.512 m – Panoramaplattform mit Ausblick auf ca. 500 Berggipfel). Der Abstieg erfolgt auf der Rückseite des Gitschberges bis zum Falzarer Joch und von dort weiter zur Weißalm. Ab hier geht die Route wieder gemeinsam, mit der etwas einfacheren weiter. Für weniger Geübte: Von der Bergstation zur Zasslerhütte und über den Weg 12 A zur Weißalm (2.177 m). Den Weg 12 A weiter bis zur Lofaine, biegt dort rechts ab zur Wieser- und Pranter Stadelhütte. Der Rückweg führt durchs Altfaßtal, an der Großberghütter vorbei. Gehzeit: Experten ca. 5 Std., weniger Geübte ca. 4 Std. Höhendifferenz: Experten 500 m Anstieg und 1.100 m Abstieg, weniger Geübte 100 m Anstierg, 700 m Abstieg
Meransen: Scharte - Kiener Alm Wegverlauf: Ab der Bergstation der Kabinenbahn (2.198 m) folgt man der Skilifttrasse, am Anfang östlich, dann in Richtung Süden durch teils steile Waldschneisen zur Scharte (Kiener Alm, 1.750 m). Der Heimweg erfolgt entlang der Straße, vorbei am Pichlerhof bis in die Ortsmitte. Gehzeit: 1,45 Std.
Mühlbach/Vals: Hinterberg - Jochtal Wegverlauf: Von Spinges aus durch das Dorf zum Wetterkreuz, auf dem Forstweg zur Hochkaser Alm und der Anratterhütte. Über die Hinterberg-Wiesen geht es weiter zur Bergstation des Jochtal - Sesselliftes (2.009 m) und von dort zum Hinterberg (2.100 m – 3 Std.). Selber Rückweg (2.30 Std) Gehzeit: 5.30 Std. Einkehrmöglichkeit: Anratterhütte
Mühlbach/Vals: Höhenweg zur Fanealm in Vals Wegverlauf: Von der Bergstation aus zum Valler Joch und zu den Schellenberg-Wiesen. Vorbei an der Rotensteinalm zum Peachen Jöchl (2.201 m) und weiter zur Ochsenalm. Von dort aus Richtung Fanealm (1.739 m – 2.15 Std.) Der Rückweg führt über die Talstraße nach Vals. (1.15 Std.) Gehzeit: 3.30 Std. Schwierigkeitsgrad: Trittsicherheit erforderlich Einkehrmöglichkeit: Bergrestaurant Jochtal, Gattererhütte und Zingerlehütte auf der Fane Alm RODENECK
Rodeneck: Höhenweg Zumis – Jakobstöckl – Würzjoch Wegverlauf: Vom Zumis Parkplatz zur Ronerhütte. Auf der Markierung 2 weiter zur Starkenfeldhütte und von dort über den Ast-Almweg (Mark. 2) zum Jakobstückl (2.026 m – 3 1/2 Std.). Über den Fahrweg (Mark. 10) zum Jakobskopf (2.100 m), zur Wieseralm und über die Steigspur zum Glittnerjoch (2.189 m). Am Glittner See vorbei zur Turnaretschhütte (2.030 m – 1,5 Std.) auf die Straße. Von dort aus über den Steig Markierung 1 zum Lüsner Joch (2.008 m) über den Fußweg und die Steigspur Markierung 1 zur Maurerberghütte (2.127 m – 1 1/4 Std.). Auf dem Fahrweg zum Geweihten Wasser (1.869 m) und über die Straße zum Würzjoch (2.006 m, 1 ¼ Std.). Gehzeit: 7 ½ bis 8 ½ Std. Höhendifferenz: 780 m Anstieg, 500 m Abstieg
Rodeneck – Rundlbrücke – Schabs Wegverlauf: Ab dem Parkplatz in Vill erfolgt der Abstieg auf dem Waldweg Nr. 1 zur Rundl-Brücke (630 m), von dort aus Aufstieg zum Rundlhof. Auf der Straße zur Roßebene und weiter nach Schabs (772 m - 1 Std.). Der Rückweg erfolgt auf der selben Strecke. Gehzeit: 2.15 Std. Länge: 6 km Höhendifferenz: 400 m (Hin- und Rückweg)
Rodeneck – Kreuzstöckl – Lüsen Wegverlauf: Vom Parkplatz/Vill der Markierung Nr. 1 folgen bis zur Straße nach Gifen, dort die Abzweigung nach Spisses nehmen. Vorbei am Vitroler und Planatscherhof auf dem Waldsteig Nr. 1 bis zum Kreuzstöckl (984 m). Danach weiter zum Ploner und auf der Straße zur Lasankenbrück (766 m) und auf der Hauptstraße nach Lüsen (981 m – 3 Std.) Rückweg auf derselben Strecke oder Rückfahrt über Brixen nach Mühlbach (Busverbindung). Gehzeit: 5.40 Std. Länge: 19 km (Markierung 1) Höhendifferenz: 660 m Hin- und Rückweg
das Apfelhochplateau Natz-Schabs
Apfelwanderung Ausgangspunkt: Raas Gehzeit: 3 Stunden bzw. 5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 500 m Beste Jahreszeit: Von April bis November Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Die Apfelwanderung führt ausgehend von Raas auf dem Wanderweg durch die Obstanlagen (Markierung rot-weiß Nr. 4) zum Ortszentrum in Natz. Spazieren Sie Richtung Viums und kurz nach dem Dorfausgang biegen Sie rechts ab (Markierung weiß-blau) und wandern Sie bis zum Walder Tor, ein schöner Aussichtspunkt zum Schloss Rodenegg. Über den Forstweg erreichen Sie die Ortschaft Schabs (Markierung weiß-blau). Von dort aus können Sie zum Flötscher Weiher aufsteigen (Markierung rot-weiß Nr. 2) und dann wieder vorbei an den Obstanlagen nach Raas wandern. (Markierung rot-weiß Nr. 2). Wenn Sie noch nicht müde sind, so können Sie Ihren Rundgang noch bis hin nach Aicha erstrecken. Vom Dorfzentrum in Schabs wandern Sie durch die Obstanlagen in westlicher Richtung (Markierung rot-weiß Nr. 8) bis Sie die Hauptstraße (bei der Tankstelle Ladestatt) erreichen. Dort zweigt ein Weg ab (Markierung rot-weiß Nr. 8a) der Sie über den Ochsenbühel nach Aicha führt. Zurück nach Schabs geht es dann durch den Wald auf dem Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 9a). Natz - Brixen Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 3,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 700 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Für die Wanderung von Natz nach Brixen folgen Sie zunächst dem Weg mit der Markierung rot-weiß Nr. 1 nach Elvas und erreichen über den Abstieg die Stadt Brixen. Zurück führt ein Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 16) zunächst dem Fluss Eisack entlang zum Kloster Neustift und weiter nach Schabs. Von Schabs aus, gegenüber der Gemeinde, folgen Sie dem Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 8) und steigen in das Riggertal ab und erreichen das Kloster Neustift. Von dort führt auf dem Weg (Markierung rot-weiß Nr. 4) ein Aufstieg nach Raas, wobei Sie die Hauptstraße unterqueren und dann den Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 8) erreichen. Danach kehren Sie auf dem Wanderweg (Markierung blau-weiß) über das Raier Moos nach Natz zurück. Dörferrunde Ausgangspunkt: Schabs Gehzeit: 3,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 500 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Ausgehend von Schabs, bei der Kirche, erreichen Sie auf der Straße in Richtung Viums das Viumser Kreuz. Dort zweigt der Wanderweg (Markierung blau-weiß oder rot-weiß Nr. 2) rechts ab zum Flötscher Weiher. Von dort überqueren Sie die Hauptstraße und laufen in Richtung Raas über den Mesnerbühel (Markierung rot-weiß Nr. 2). Vom Ortszentrum in Raas folgen Sie der Straße durch die Obstanlagen (Markierung rot-weiß Nr. 4) nach Natz. Von dort begeben Sie sich in Richtung Viums. Kurz außerhalb des Dorfes Natz geht rechts eine Abzweigung (Markierung blau-weiß) nach Fruhn zum Walder Tor (Aussichtspunkt zum Schloss Rodenegg) ab. Nach einem leichten Abstieg durch den Wald (Markierung blau-weiß) erreicht man wiederum die Ortschaft Schabs. Rundwanderung Natz-Elvas Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 2 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 250 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Für eine Rundwanderung nach Elvas ausgehend von Natz folgen Sie dem Wanderweg (Markierung blau-weiß oder Markierung rot-blau Nr. 1) in Richtung Sportanlagen und Biotop „Laugen“, bis nach Elvas. Nach dem Dorf Elvas zweigt ein Weg rechts (Markierung rot-weiß Nr. 1) in den Wald zum Wasserspeicher ab. Von dort laufen Sie den Weg (Markierung blau-weiß) bis nach Natz. Natz - Lüsen - Rodeneck Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 4,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 990 m Höhenunterschied: 1400 m Beste Jahreszeit: von April bis Dezember Schwierigkeitsgrad: für gut tranierte Wegbeschreibung: Anspruchsvolle Rundwanderung ausgehend von Natz (890 m). Steigen Sie in die Rienzschlucht (600 m) ab (Markierung rot-weiß Nr. 4), überqueren die Rienz auf der neuen Fußgängerbrücke und laufen hoch zum Niedersthof. Nach ca. 800 m in Richtung Lüsen zweigt ein Weg (Markierung rot-weiß Nr. 1) nach Rodeneck ab. Über die Weiler Spisses und Vill erreichen Sie das Schloss Rodenegg. Durch den Wald (Markierung rot-weiß Nr. 1) steigen Sie wiederum in die Rienzschlucht ab und kehren über die Rundlbrücke nach Viums und Natz zurück. Schabs - Mühlbach Ausgangspunkt: Schabs Gehzeit: 3 Stunden Höchstgelegener Punkt: 860 m Höhenunterschied: 300 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht - mittel Wegbeschreibung: Ausgehend von Schabs, bei der Kirche, wandern Sie auf der Straße in Richtung Viums und zweigen beim Viumser Kreuz in Richtung Rodeneck ab. Nach dem Abstieg in die Rienzschlucht (Markierung rot-weiß Nr. 1) überqueren Sie die Rundlbrücke und wandern weiter vorbei an Bauernhöfen nach Mühlbach (rot-weiß Nr. 7). Von Mühlbach führt die Wanderung zurück nach Schabs über den sogenannten „Stöcklvaterweg“ , Gasthof Nußbaumer und Stögerbühel. Sobald Sie in Mühlbach ankommen, bleiben Sie auf der Hauptstraße und halten sich links bis Sie die historische Brücke überquert haben. Mit Vorsicht bringen Sie sich auf der anderen Straßenseite und folgen den Wanderweg „Stöcklvaterweg“. Dieser bringt Sie zum Gasthof Nußbaumer und Stögerbühel, wobei Sie dort die Pustertaler Hauptstraße unterqueren. Folgen Sie diesem Weg zum Viumser Kreuz bis nach Schabs (Markierung blau-weiß). Raasner Rundwanderung Ausgangspunkt: Raas Gehzeit: 45 Minuten Höchstgelegener Punkt: 812 m Höhenunterschied: gering Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Vom Ortszentrum in Raas begeben Sie sich hinter der Kirche in Richtung Natz bis zum „Moser“. Dort zweigen Sie rechts ab (Markierung blau-weiß) Richtung Raier Moos und laufen hinter dem Sportplatz abwärts bis zum Hochrain. Von dort kehren Sie zurück zum Ortszentrum. Natzner Rundwanderung Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 1 Stunde Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: gering Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Sie wandern vom Dorfplatz Natz in Richtung Viums, wobei kurz außerhalb der Ortschaft Natz, rechts eine Straße abzweigt. Laufen Sie der Straße entlang und beim Kösslerhof vorbei bis zum Wald. Dort gelangen Sie zum Sportplatz Viums. Biegen Sie nach rechts ab (Markierung blau-weiß) und laufen den Weg bis nach Natz zurück. Schabs - Neustift Ausgangspunkt: Schabs Gehzeit: 3,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 750 m Höhenunterschied: 400 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: mittel Wegbeschreibung: Vom Ortszentrum in Schabs gegenüber der Gemeinde folgen Sie dem Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 8) und steigen in das Riggertal ab und erreichen das Kloster Neustift. Von dort führt auf dem Weg (Markierung rot-weiß Nr. 4) ein Aufstieg nach Raas, wobei Sie die Hauptstraße unterqueren und dann den Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 8) erreichen. Durch den Wald geht dieser Weg vorbei an den sogenannten „Raierböden“ zurück nach Schabs. Rundwanderung Schabs - Aicha Ausgangspunkt: Schabs Gehzeit: 2 Stunden Höchstgelegener Punkt: 780 m Höhenunterschied: 100 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Vom Dorfzentrum in Schabs wandern Sie durch die Obstanlagen in westlicher Richtung (Markierung rot-weiß Nr. 8) bis Sie die Hauptstraße (bei der Tankstelle Ladestatt) erreichen. Dort zweigt ein Weg ab (Markierung rot-weiß Nr. 8a), der Sie über den „Ochsenbühel“ nach Aicha führt. Um wieder nach Schabs zurückzukehren, laufen Sie Richtung Sportplatz „Köstental“ und 800 m weiter bis zur Kreuzung, die nach Spinges führt. Da finden Sie den Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 9a) der Sie zum Urlaubsstöckl führt. Folgen Sie diesem Weg noch weiter bis Sie zu einer Kreuzung kommen. Dort biegen Sie rechts ab und laufen nach Schabs hinunter. Sobald sie beim Sonneck ankommen, laufen Sie 100 m die Hauptstraße entlang bis zum Ortszentrum Schabs Rundwanderung Viums Ausgangspunkt: Viums Gehzeit: 1,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 200 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Für eine Rundwanderung in Viums steigen Sie zunächst von der Kirche in Viums ab in Richtung Rienzschlucht (Markierung rot-weiß Nr. 1). An einer Kreuzung im Wald erreichen Sie den Wanderweg (blau-weiß) der von Schabs kommend nach Natz führt und biegen rechts in Richtung „Walder Tor“ (herrliche Aussicht zum Schloss Rodenegg) (Markierung blau-weiß) ab. Sie folgen diesem Weg und erreichen direkt wiederum die Ortschaft Viums Rundwanderung Zum Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 1,5 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 200 m Beste Jahreszeit: ganzjährig Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Für diese Rundwanderung steigen Sie vom Dorfplatz in Natz ausgehend ab in die Rienzschlucht beim Zummüllerhof. Biegen Sie hinter dem Haus Richtung „Fruhn“ zum Sportplatz Viums (Markierung blau-weiß). Von da kehren Sie wieder zurück nach Natz oder laufen bis zum Waldertor (herrlicher Ausblick zum Schloss Rodenegg); dann nach Viums und über Sommersüß (Markierung rot-weiß Nr. 1) wieder zurück. Natz/Schabs: Rundwanderung – Rienzschlucht Wegverlauf: Vom Dorfplatz in Natz in die Rienzschlucht absteigen, vorbei am Zummüllerhof und wieder zurück. (Markierung Blau – Weiß) Wegverlauf: 2,5 Std. Schwierigkeitsgrad: Schwierige Wanderung Höhendifferenz: 600 m Einkehrmöglichkeit: Gasthof Paul und Gasthof Anich Blütenwanderung Ausgangspunkt: Natz Gehzeit: 3 Stunden Höchstgelegener Punkt: 890 m Höhenunterschied: 150 Beste Jahreszeit: April-Mai zur Blütezeit Schwierigkeitsgrad: leicht Wegbeschreibung: Sie wandern zunächst auf der Straße vom Dorfplatz in Natz ausgehend in Richtung Viums, wobei Sie das Museum Rudolf Pacher besichtigen können. 200 m nach dem Ende der Ortschaft Natz erreichen Sie eine Abzweigung nach links zum „Biotop Sommersüß“ (Markierung rot-weiß Nr. 1) Dieser Weg führt am Biotop vorbei zum Flötscher Weiher (Markierung rot-weiß Nr. 5). Überqueren Sie die Straße Richtung Raas (Markierung weiß-rote Nr. 2). Beim Dorfbrunnen im Ortszentrum Raas laufen Sie Richtung Natz beim Moserhof vorbei (Markierung weiß-blau) durchqueren auf der nördlichen Seite das Raier Moos und steigen zum Wasserspeicher auf. Für die Rückkehr nach Natz bieten sich zwei Möglichkeiten an: Zunächst auf der Straße zwischen den zwei Sportplätzen oder rechts vorbei am „Biotop Laugen“ (Markierung weiß-blau) in das Ortszentrum von Natz. Diese Wanderung gilt als idealer Spaziergang bzw. Wanderung, die ausschließlich vorbei an blühenden Obstanlagen führt. Mit einem herrlichen Panoramablick auf die im Frühling noch verschneiten umliegenden Berge ist diese Wanderung ideal für Familien mit Kindern und für Senioren. Rundwanderung Aicha-Spinges Ausgangspunkt: Aicha Gehzeit: 3 Stunden Höchstgelegener Punkt: 1100 m Höhenunterschied: 800 m Beste Jahreszeit: April-November Schwierigkeitsgrad: mittel Wegbeschreibung: Von Aicha führt ein Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 7a) mit einem Höhenunterschied von 400 m nach Spinges. Zurück nach Aicha gehen Sie auf dem Wanderweg (Markierung rot-weiß Nr. 9) über die sogenannte „Katznleiter“ und vorbei am Urlaubsstöckl bis zurück nach Aicha.
Brixen und seine Feriendörfer
Lüsner Almwanderung mit Gipfelvariante Astjoch Wegverlauf: Anfahrt über die Bergstraße von Lüsen bis zum Gasthof Tulperhof (1.640 m). Von hier Anstieg (Mark. 3) bis zum Tulper Gampis (1.806 m), weiter über die Markierung 2 zur Starkenfeldhütte (1.936 m) und über den Almweg zur Astalm. Den nördlichen Hang des Astjochs entlang zur Einhäuser Alm (2.120 m) und über den Ostrücken zum Gipfelkreuz (2.194 m). Der Abstieg erfolgt über die Kreuzwiesenhütte, die Bacheralm und die Plaselleralm und führt auf dem Weg Markierung 3 zurück zum Parkplatz. Gehzeit: 4 – 5 Std. Höhendifferenz: ca. 300 m Schwierigkeitsgrad: leicht – mittel
Dolomiten-Höhenweg Nr. 2 – Von Brixen nach Feltre Beschreibung: Der parallel zur Dolomiten-Höhenroute Nr. 1 durch die landschaftlich etwas gemäßigteren Hauptgebiete der westlichen Dolomiten führende Höhenweg Nr. 2 beginnt in der Bischofsstadt Brixen und endet im reizvollen venezianischen Kleinstädtchen Feltre. Diese Höhenroute zählt zu den klassichen Dolomitendurchquerungen von Nord nach Süd. Zehn Gebirgsgruppen (Plose, Peitlerkofel, Geisler, Puez, Sella, Padon, Marmolada, Bocche, Pala und Feltriner Alpen) werden durchwandert, von denen allerdings drei (Plose-, Padon- und Bocchegruppe) geologisch nicht zu den Dolomiten zählen. Den Charakter des Höhenweges bestimmen weite, meist von großartigen Felsburgen überragte Almgebiete, ausgedehnte einsame Karrenplateaus und einige von der typischen Dolomitennatur abweichende Regionen (aufgebaut aus Eruptiv- oder Kristallingestein, starke Vergletscherungen). Echt dolomitische Hochgebirgsszenerien finden sich in der Geisler- Sella- und Palagruppe. Die Höhenroute Nr. 2 hat eine Länge von 185 km (Luftlinie 80 km). Für ihre Begehung ist mit 12 - 15 Tagen zu rechnen. Die Abstände von Hütte zu Hütte sind großteils etwas länger als jene von Nr. 1. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Klettererfahrung (eine 70 m hohe ungesicherte Wand im Anstieg zum Passo delle Lede – die schwierigste Passage) sind unbedingt erforderlich. Insgesamt ist die Route 2 wegen des häufigeren Vorkommens von Kletterstellen, wegen der im Durchschnitt längeren Etappen von Hütte zu Hütte und vor allem wegen zahlreicher, im Frühsommer oft gefährlicher schneegefüllter Steilrinnen anspruchsvoller als Höhenweg Nr. 1. Es werden 18 bewirtschaftete Hütten, zwei Biwakschachteln und sieben größere Dolomitenpässe berührt. Die Route kann in folgenden größeren Teilstrecken begangen werden: 1. Brixen - Grödner Joch 2. Grödner Joch – Rif. E. Castiglioni am Passo Fedaia 3. Grödner Joch – Passo Pellegrino 4. Passo Pellegrino – Passo Cereda 5. Passo Cereda – Feltre (Rückfahrt mit Bus)
Brixen: Von Kreuztal (2.000 m) über die Plosehütte (2.440 m) bzw. Pfannspitze (2.547 m) zum Großen Gabler (2.574 m) Wegverlauf: Von der Plose-Bergstation hinauf zu den Skipisten (Markierung 3) in mäßiger Steilheit zu einer Senke und weiter über einen Almweg zu einer kleinen Hütte oberhalb des Wirtschaftsweges (Markierung ¾ abschnittsweise Markierung 2 des Dolomiten Höhenweges). Über hügeliges Gelände bis zur Plosehütte (Einkehrmöglichkeit) und dann weiter in Richtung Osten und Abstieg zur Lüsner Scharte (Markierung 3/4). Der erneute Anstieg über die Markierung 4/7 führt in Richtung große Pfannspitze, vorbei in leichter Kammüberschreitung (seilgesichert Markierung 7) zum Kleinen Gabler. Von dort aus in kurzem Rundgang zur Felskuppe des Großen Gablers mit großartiger Rundsicht. Für den Abstieg nun weglos hinunter über den Südrücken bis zu einem nicht markierten Almweg in ursprünglicher westlicher Ausgangsrichtung mit Querung zahlreicher Gräben zur Roßalm (Einkehrmöglichkeit) und dann zur Bergstation der Umlaufbahn Kreuztal (Einkehrmöglichkeit) Gehzeit: 4 ½ Stunden Höhendifferenz: 530 m Schwierigkeitsgrad: leicht Einkehrmöglichkeit: Plosehütte, Roßalm, Bergrestaurant Plose Von Brixen nach St. Andrä nach Klerant und Rückkehr nach Brixen Wegverlauf: Vom Gasthof Senoner (Unterdrittlbrücke) der Straße entlang in Richtung Lüsen, nach ca. 500 m rechte Abzweigung (Markierung 4-5), ca. 250 m steil bergauf bis zu den flacheren Wiesenhängen des Mittelgebirges. Weiter auf dem Weg 4-5 in Richtung Süden zum Mistroler Hof und dann zum Moardorf. Vor dem Dorf rechts ab auf den Steig nach St. Andrä. Bei der Kirche ca. 200m der Straße aufwärts in Richtung Plose-Seilbahn folgen und rechts auf Markierung 18 in Richtung Mellaun abzweigen über hügelige Waldabschnitte zur kaum befahrenen Straße südwärts in Richtung Mellaun. Nach einer Rechtskehre in Richtung Norden links abzweigen und steil zum Gasthof Fischer absteigen, die St. Andräer Straße überqueren zum Abstieg nach Milland (Markierung 8-7). Hinter der Kirche in Milland in Richtung Norden entlang der Karlspromenade (blau-weiße Markierung K) nach Brixen über die Josefstraße am Ende der Karlspromenade oder der Straße weiterfolgend in Richtung Norden über die Köstlanstr., Widmannbrücke. Gehzeit: 3 ½ Stunden Höhendifferenz: 400 m Schwierigkeitsgrad: leicht Einkehrmöglichkeit: Gasserhof, Hotel Post in St. Andrä; Gasthof Fischer in Klerant
Lüsen: Almwanderung zu den schönsten Gipfeln der Lüsner Alm - Flitt - Astjoch - Campillberg - Glittner See - Flitt Wegverlauf: Anfahrt mit PKW von Lüsen bis zum Parkplatz in Oberflitt (ca. 1.680m). Ab dort der Forststraße (Markierung Nr. 2) folgen und dann auf dem Waldweg vorbei an Maurer Drei Wiesen bis zur Schutzhütte Kreuzwiese (1.909 m – 2 Std.). Nach dem Anstieg zum Astjoch (2.194 m) geht es über sanfte Almwiesen zum Ellener Kreuz, von dort aus der Markierung Nr. 2 zur Campillalm und auf den Campillberg (2.190 m) folgen. Möglichkeit zum Abstieg nach Flitt oder vorbei an den alten Sennhütten zum Jakobsstöckl (2.026 m). Von dort aus auf Markierung Nr. 4 zur Wieseralm (2.054 m – 2 Std.). Dann folgt der Anstieg zum Glittner Joch (Markierung 10), vorbei an den Glittner Seen zur Turnaretscher Hütte auf 2.030 m. Der Abstieg nach Flitt erfolgt auf dem Almweg (Markierung 10) vorbei an den Glittner Ställen zum Parkplatz. Gehzeit: 6 Std., Variante mit Abstieg Campillberg 4,5 Std. Höhendifferenz: ca. 850 m Schwierigkeitsgrad: leicht, jedoch gute Kondition erforderlich
Lüsen: Weihlerwanderung nach Flitt Wegverlauf: Ausgehend vom Alpotel Rosental bieten sich 2 Möglichkeiten für den Anstieg nach Flitt: a) Für weniger Geübte: auf dem Weg Nr. 2 (Alter Rungger Kirchweg) zum Gasthof Lüsnerhof (1.160 m) und dann größtenteils die Straße aufwärts nach Flitt bis zur Kapelle und zum Gasthof Joasenhof, (1.337 m) b) Auf der Lüsnerstraße talein bis zur Bar Balbein gehen, nach der Brücke beginnt der Tabaksteig steil aufwärts durch den Wald nach Flitt. Abstieg zum Örtlhof und der Sportzone, von dort aus den Kreuzweg entlang zurück ins Dorf. (1,5 Std.) Gehzeit: 3 Std. Höhendifferenz: ca. 365 m Schwierigkeitsgrad: a) leicht - mittelschwer; b) mittel bis schwer (steil)
Brixen: Der Georgssteig Wegverlauf: In Vahrn zweigt man kurz nach der Brücke vom Kirchweg rechts (Hinweisschild) auf den Fußweg ab, der am Ufer des Schalderer Baches talaufwärts führt. Nach dem Siedlungsbereich wird die Kneippanlage erreicht. (Wassertretanlage, Trimmgeräte, Kinderspielplätze) Der Ufersteig führt nun weiter durch das bewaldete Tal bis zum Bereich "Faller Lacke" unterhalb des Faller Hofes, wo der Talweg erreicht wird. Wer weiter taleinwärts wandern möchte, folgt dem Weg und erreicht Bad Schalders (1.108 m). Als Rückweg empfiehlt sich derselbe Talweg. Man kann aber auch nach der Faller Lacke, kurz dem Georgssteig folgend, über einen rechts abzweigenden Steig nach Salern gelangen. Der Abstieg folgt von dort entweder links auf dem Fußweg (Markierung 6) vorbei an der Kneippanlage oder ostwärts mit Mark. 20 über den Kichhügel zur Ortsmitte. Gehzeit: 2.45 Std. Höhendifferenz: 460 m Länge: 7,5 km Einkehrmöglichkeit: Gasthof "Wegscheider" in Schalders
Brixen: Über den Scheibenberg nach Zirmait in Schalders Wegverlauf: Vom Parkplatz beim Gasthof Ortner in Spiluck (1.325 m) ausgehend folgt man anfangs noch der Straße und zweigt kurz oberhalb in der 2. Kehre rechts (Hinweis) über die Böschung mit Mark. 2 A ab. Der Steig, führt dann als Waldweg über den Bergrücken mitunter steil hinan zum Osthang und zum Gipfelkreuz auf den südöstlich vorspringenden Felskopf (1.930 m – 1.45 Std.). Bekannter Aussichtspunkt. Die Markierung 2 A führt in nordwestliche Richtung den bewaldeten, flachen Gipfelkamm entlang zum nord- und ostseitig sehr steil abfallenden Seekofel (Nordgipfel). Ein Weg führt nun westwärts hinab zum Bereich "Spilucker Lacke" (den Sattel des Lufiskofels überschreitend) zur Spilucker Scharte (1.796m). In südwestlicher Richtung wieder ansteigend erreichen wir ab dort die unterhalb der schroffen Karspitze gelegene Zirmaitalm (1.891 m – 1 Std. – Jausenstation). Abwärts der Markierung 2 folgen und ostwärts auf der Forststraße zur Steinweisalm weiter wandern bis zum Gasthof Gostner und dem Ausgangspunkt. Gehzeit: 3.10 Std. Höhendifferenz: 750 m Länge: 8 km Einkehrmöglichkeit: Gasthof Ornter – Gastof Gostner, Gasthof Hanserhof
Franzensfeste: Von Graßstein über die Sulzenalm zum Puntleider See Wegverlauf: Mit dem Auto Richtung Puntleid (2 km) bis zur fünften Kehre (Parkmöglichkeit). Weiter zu den verlassenen Höfen von Puntleid (1.185 m). Der Weg Mark. 15 führt im Hochtal nahe am Bach nach Süden ansteigend zur Berglalm (1.534 m – 1 ½ Std.). Vom Talschluß am Nordfuß des Tagewaldhorns ausgehend, steigt man südwestwärts an bis zur Sulzenalm (1.925 m - 1 ¼ Std.). Dort, bei einem großen Felsblock, zweigt man mit Mark. 14 rechts ab. Ein schmaler Steig führt oberhalb der verfallenen Hütte ansteigend nordwärts. Der steile Osthang des Schönjochs wird an der Waldgrenze auf teils ausgesetztem Steig nordwärts durchquert. Man erreicht einem Bergrücken (2.050 m) und steigt dort nordwärts ab, bis die Mark. 14 links, am Westhang zum Puntleider See hinabführt (1.874 m - ½ Std.). Der Steig führt nordwärts zur Puntleider Alm (1.777 m) und dort über einen steilen Almweg nach Puntleid und zum Ausgangspunkt (1 ¼ Std.) Gehzeit: 5 Std. Höhendifferenz: 950 m
Klausen und die Eisacktaler Dolomiten KLAUSEN
Von Klausen über den Erzweg zum St. Anna Kirchlein auf dem Villanderer Berg Wegverlauf: Vom Hauptplatz in der Frag in Klausen (525 m) durch die Unterführung unter der Brennerstraße. An der Ansitz Fragburg vorbei und die Villanderer Straße überqueren. Hier beginnt der Erzweg, der bis zu den Neubauten sehr steil ansteigt. Nach den letzten Häusern geht es weiter zum Fuchsberger und zum Johannser. Oberhalb des Johannser auf dem Weg Nr. 3 a durch den Wald steiler aufwärts zum Moar in Ums. (Kurzer Abstecher zum Menhir möglich). Über den Hauptweg erreicht man die Kirche St. Anna (1.134 m). Gehzeit: 1 ½ Std. Schwierigkeitsgrad: mittel Höhendifferenz: ca. 600 m
Klausen: Bergwanderung zur Klausner Hütte - Latzfonser Kreuz - Bruggerschupfe Wegverlauf: Von Feldthurns nach Schnauders zum Wegscheiderhof, Anstieg zum Ziernfelder Boden (Markierung 17) und von dort nach links zum Garner Wetterkreuz. Anschließend leicht ansteigend wieder nach links zur Klausner Hütte (Einkehrmöglichkeit). Von dort aus weiter die Markierung 17 verfolgen, zuerst links und nach ca. 600 m rechts in ein kleines Tal, nach ca. 800 m wieder Anstieg zum Latzfonser Kreuz (Einkehrmöglichkeit, höchstes Wallfahrtskirchlein Europas) oder Wanderung nur bis zur Klausner Hütte, auf der Markierung 8 in Richtung Kühber Alm zur Bruggerschupfe (Einkehrmöglichkeit). Auf dem Rückweg Markierung 10 und ab Ziernfelder Boden die Markierung 17 nach Schnauders und dann nach Feldthurns. Gehzeit: Klausner Hütte 7 Std., Latzfonser Kreuz 9 Std., Bruggerschupfe 8 Std. Höhendifferenz: Klausner Hütte 1.080 m; Latzfonser Kreuz 1.460 m; Bruggerschupfe 1.150 m Schwierigkeitsgrad: Klausner Hütte mittelschwer, Latzfonser Kreuz schwer, Bruggerschupfe mittelschwer Einkehrmöglichkeit: Klausner Hütte, Latzfonser Kreuz
Klausen: Klausner Hütte - Latzfonser Kreuz - Radlsee (2.284 m) Wegverlauf: Ausgangspunkt Garn: Von Garn aus mit dem PKW auf der Straße bis zum Garner Wetterkreuz. Parkmöglichkeit. Von dort aus den Weg Nr. 20 mäßig steil bergan folgen bis zur Wegegabelung Nr. 8 oberhalb der Waldgrenze. Der Markierung Nr. 8 folgen bis man den Radlsee und die Schutzhütte erreicht. Gehzeit: 2 ½ Std. Wegverlauf 2: Ausgangspunkt Kühhof: Ab dort auf dem Weg Nr. 17 zur Klausner Hütte und evtl. Weg Nr. 1 zum Latzfonser Kreuz Gehzeit: 2 ½ Std.
BARBIAN
Barbian: Saubach - Rampoldsteig - Heidrichsberg Wegverlauf: Neben dem Gasthof Saubacherhof in Saubach (832 m) rechts abbiegen und aufwärts der Markierung rot/weiß folgen, vorbei an dem Garntnerhof über den Saubacher Kofel. Der Weg verläuft etwas steil und ist bei Nässe ziemlich schlüpfrig. Bei der ersten Wegkreuzung nach links abbiegen und der Markierung blau/weiß folgen vorbei an der Hartner Hütte (1457) und über den Rampoldsteig durch den Wald über Schlägeisen bis zum Heidrichsberg (1.740 m). Auf dem Rückweg bei der Wegkreuzung rechts abbiegen und der Markierung blau/weiß 27 bis Rastall folgen. Von dort über den Kuhleiten Bach der Straße entlang bis nach Piann. Von der Lukas Alm abwärts bis zur Unteraichner Alm, am Nixenteich vorbei bis zur Wegkreuzung, rechts abbiegen und der Markierung rot/weiß/rot Nr. 3 bis Kasserol folgen. Von dort über den Weg Mark. blau/weiß bis zur Katzenleiter und weiter bis zum Katzensprung. Ab hier links abwärts, der Markierung rot/weiß folgend, über den Saubacher Kofel nach Saubach. Gehzeit: 4 ½ - 5 Std. Höhendifferenz: 910 m Länge: 11 km Schwierigkeitsgrad: schwer
Barbian: Bergwanderung zum Rittner Horn (2.259 m) Wegverlauf: Von der Ortsmitte in Barbian (830 m) auf der Markierung 3 rot/weiß/rot über Kleinebner zum Trögler, weiter nach Kaserol und zum Nixenteich bis zur Nigglalm auf das Rittner Horn (2.259 m). Auf dem Rückweg auf der Markierung 1 rot/weiß/rot zum Unterhornhaus, auf dem Weg 3A rot/weiß/rot nach Pennleger, weiter auf der Markierung weiß/rot zur Kuhleite und nach Rastall hinunter zur Kohlgrube. Die Markierung blau/weiß führt zum Katzensprung und dem Oberen Wasserfall über Stich nach Flatsch zum Oberstieger bis nach Lukas und zurück nach Barbian. Gehzeit: 6 Std. Länge: 15 km Höhendifferenz: 1.430 m Einkehrmöglichkeit: Gasthof Unterhornhaus, Jausenstation Feltuner Hütte, Schutzhaus Rittner Horn (befinden sich alle auf der Alm – Rittner Horn)
FELDTHURNS
Feldthurns: Panoramawanderung zum Radlsee Wegverlauf: Vom Parkplatz beim Garner Wetterkreuz (1.410 m) über den Fußweg Markierung 10 zum Garner Berg. Über die Bergwiesen auf der Hochalm bis zur Waldgrenze und über den "Munschegg"-Steig zum Berg Königsanger (2.436 m). Der Anstieg ist zwar weglos, aber gut markiert. Vom Königsanger über den Steig Markierung 7 am Nordkamm zur Radlseehütte. Gehzeit: ca. 6 Std. Länge: 11 km Höhendifferenz: 1.080 m
Feldthurns: Weilerwanderung Wegverlauf: Von Oberschnauders (1.135 m) auf dem Wanderweg 9 in nordwestlicher Richtung zu den Höfen von Stilums, von dort auf einen breiten Weg durch Wald und Wiesen nach Gereuth. Hier führt ein Fußweg zum 1.362 m hoch gelegenem Gasthof Feichter (Einkehrmöglichkeit) Gehzeit: 4 Std. Länge: 11 km Höhendifferenz: 250 m Schwierigkeitsgrad: leicht
LAJEN
Der Poststeig von Lajen über St. Peter nach St. Ulrich Wegverlauf: Vom Dorfplatz Lajen zum Moarhof und weiter nach St. Peter. Am Tantscher vorbei nach Tschöfas. Die Ortschaft unterhalb der Kirche durchqueren, weiter über flache Wege bis man oberhalb von Tanürz den Wald eintritt. Die Straße von Lajen nach St. Peter überqueren und auf einem schmalen Fahrweg weiter zur Häusergruppe Felsonner. Dort zurück auf die Landesstraße bis nach St. Peter. Dannach (Poststeig) den Bachlauf überschreiten, nach links abbiegen, 200 m weiter bei der Tischlerei Federer links ab. Die schmale Fahrstraße entlang bis zum Pedrutscher. Der Poststeig steigt sanft an und durchquert den gewaltigen Bergsturz von Pontives. Er führt weiter durch das Blockgewirr bergauf bis er sich am Ende verzweigt. Ein Ast führt (Nevelstr. ) in die tiefer gelegenen Ortsteile von St. Ulrich. Es empfiehlt sich, höher zu bleiben. Es geht ums Eck, auf die Muredastr. die weiter ins Zentrum von St. Ulrich führt. Gehzeit: 3 ¾ Std. Länge: 10 km Höhendifferenz: 250 m
Lajen - Albions - Freins - Lajener Höhenweg - Lajen Wegverlauf: Vom Dorfplatz aus auf Markierung Nr. 5 abwärts, auf Feldwegen und Steigen weiter bis nach Albions (890 m, Gasthof Waldruhe), von dort aus auf dem Fahrweg und dem Waldsteig mit der Markierung rot-weiß zum Mair zu Tassis (818 m). Auf dem Steig Nr. 10 dann der Straße aufwärts zum Gasthof Fonteklaus folgen und weiter ansteigend (Markierung 6A) über Freins bis zum Putzer (1.254 m). Der Rückweg führt über den Lajener Höhenweg (Waldweg Nr. 6) nach Lajen zurück. Gehzeit: 4 ½ Std. Höhendifferenz: 500 m Länge: 12 km Einkehrmöglichkeit: Gasthof Waldruhe, Gasthof Fonteklaus
VILLANDERS
Villanders: Wanderung über den historischen "Arzweg" (= Erzweg) Wegverlauf: Vom Dorfplatz aus folgt man dem Weg 4 (Klausen) bis zum Mayhofer Bildstock (Weggabelung), hält sich dort nach links (über den Plabachgraben) und kommt über einen Steig zwischen den Höfen Taubenhaus und Oberholzer zum Gasthof „Sturm“. Auf der Fahrstraße kurz weiter bis zum St. Valentin-Kirchlein und nach weitern 30 m Landstraße links abzweigen zum Broatnerhof. Vom Broatner in wenigen Minuten zum Johannserhof, und von dort weiter in Richtung Moar in Ums. (evtl. Abstecher zum Villanderer Menhir), hinein in den Fichtenwald und auf dem Forstweg weiter zum Kirchlein St. Anna, von dort aus Rückweg Nr. 3. Gehzeit: 2 Std.
Villanders: Von der Gasserhütte zum "Toten" auf der Villanderer Alm Wegverlauf: Von der Gasserhütte auf dem Weg Nr. 6 zum Scheibenstock-Marterle und dann immer den Kreuzwegstationen folgen bis zur Kapelle zum "Toten". Von dort aus evtl. Rückweg entlang der Schwarzseen und dann zum Prackfiderer-Jöchl (Markierung blau-weiß), später ab Tanötscher Leger der Rot- Weißen Markierung zurück auf die Alm folgen. Gehzeit: ab Gasserhütte bis Totenkapelle 1 ½ Std.
Villnösser Tal - Das Wanderparadies in den Dolomiten
Villnöss: Über Munt zum Halsl Wegverlauf: (Markierungsnummer 11) Von St. Peter zur Vikolerkapelle und von dort aus der Straße folgend bis zur Jausenstation Neu-Jonis, an dieser vorbei bis zum Putzerhof. Vor dem Hof zweigt rechts ein Weg ab (Nr. 11), der in den Plauer Bach hineinführt und über den Kaserboden zum Rusis-Kreuz aufsteigt. Von hier aus folgt man wieder der Straße, die mit geringer Steigung bis zum Halsl (Wasserscheide zwischen Afers und Lüsen) und weiter zum Würzjoch führt. Alternative zur Straße: nach der Rusis-Brücke den Steig nach rechts über die Straßenböschung in den Wald nehmen und weiter zum Halsl. Gehzeit: ca. 3 Std. Einkehrmöglichkeit: Jausenstation Neu-Jonis und sonstige Hütte am Würzjoch
Villnöß: Zum Flitzer Wasserfall (Rundweg) Wegverlauf: (Markierungen Nr. 29 u. 31) Von Pitzak talauswärts bis zur Kabissäge, dort links über die Flitzer Brücke und auf dem Weg bis zum Wald (Ruhebänke), dann 20 Min. durch den Wald bis zur Wegegabelung, rechts halten und eben weiter. Von dort Abstieg zum Weg, der von Pardell kommt und nach Überquerung desselben eben weiter bis zum Flitzer Bach und Wasserfall. Auf dem Rückweg kann man Richtung Pardell bis zum Planerhof absteigen und dann über Planatsch nach St. Peter zurückkehren. Gehzeit: 1 ½ Std.
Nach St. Jakob in Villnöß Mehr als zwei Dutzend Jakobskirchen gibt es in Südtirol, und fast immer stehen sie auf einem aussichtsreichen Hügel oder zumindest erhöht an einem Berghang; und meist sind es auch uralte Heiligtümer an uralten Wegen und Übergängen, ist der hl. Jakobus doch der Beschützer der Pilger und Wanderer. Das Gesagte gilt auch für das Kirchlein St. Jakob am Joch auf der Sonnenseite des äußeren Villnösser Tales. Hier, zwischen St. Peter im Osten und Teis im Westen, breiten sich teils bewaldete, teils gerodete Hänge aus, und das Kirchlein krönt eine kleine Wiesenkpppe mit Prachtblick talein zu den Geislerspitzen. Aber nicht nur landschaftlich, auch kunsthistorisch ist das von einer Ringmauer umgebene Höhenheiligtum ein Juwel; denn es enthält einen schönen gotischen Flügelaltar, der ebenso wie der ganze Bau aus der Zeit um 1500 stammt. In seinen Ursprüngen geht das Kirchlein allerdings auf frühere Zeit zurück und wird bereits im 14. Jh. urkundlich erwähnt. Die Tür ist normalerweise verschlossen - Kirchenräubern ist ja bekanntlich nichts heilig und sie fürchten oft nichteinmal die Alarmanlage -, aber in einem der nahen Häuser kann man den Schlüssel bekommen. Selbstverständlich könnte man von St. Peter in Villnöß nur zum Jakobskirchlein wandern, aber das ist halt doch keine rechte Wanderung, und deshalb schlage ich vor, den Besuch von St. Jakob zu einer größeren Rundwanderung auszudehnen. Und zwar weiterzuwandern durch Wiesen und Waldungen und vorbei an einsamen Berghöfen. Einer dieser Höfe schon ziemlich weit draußen und hoch über dem Tal ist der Trocker, ein anderer, bedeutend tiefer, der Miglanzhof, in dessen Nähe sich drei kleine, in vorgeschichtlicher Zeit besiedelte Kuppen befinden. Der Rückweg führt schließlich auch an der Höfegruppe Pardell mit ihrer Valentinskirche vorbei, die ebenfalls einen wertvollen gotischen Flügelaltar enthält. Ein guter Teil unserer Wanderroute besteht zwar nicht mehr aus alten Wegen, sondern aus asphaltierten Höfezufahrten, aber jetzt im Winter nimmt man das schon in Kauf. Und beim Abstieg von der oberen "Höfeterrasse" zur unteren kommt auch der auf seine Kosten, dem ein steiler Waldpfad lieber ist als eine bequeme Straße. Wegverlauf: Von der Kirche in St. Peter (1150 m) der Markierung 11 folgend kurz westwärts bis zur Straßengabel, hier rechts ab, auf der schmalen Asphaltstraße leicht ansteigend nach St. Jakob (1280 m), dann auf der Höhenstraße in großteils mehr oder minder ebener Wanderung teils durch Wald, teils durch Wiesen mit einzelnen Höfen weiter bis zu den Höfen Trocker (1343 m) und Moar (1320 m); ab St. Peter knapp 11/2 Std. - Vom Moar nun in wenigen Minuten hinüber zum Zinnerhof (1290 m), auf dem oberen Feldweg westwärts hinüber zum Wald und auf einem teilweise schwachen, aber markierten Steig in rund 1/2 Std. hinunter zum breiten Weg 11, der von Teis herüberkommt. Auf diesem nun in ebener Waldwanderung ostwärts zum Miglanzhof (1083 m), ab da wieder auf asphaltierter Zufahrtsstraße teils eben, teils leicht ansteigend nach St. Valentin in Pardell (1156 m) und zurück nach St. Peter. Gehzeit: rund 3 1/2 Std. Schwierigkeitsgrad: Der Waldsteig vom Zinnerhof hinunter zum unteren Weg ist steil und erfordert etwas Vorsicht, im übrigen ist die Wanderung leicht. Die Höfezufahrten werden kaum befahren. Höhendifferenz: rund 300 m. Orientierung: Wanderkarten 1:50.000: Freytag-Berndt, Blatt S 5 (Cortina d'Ampezzo - Marmolata - St. Ulrich); Kompaß, Blatt 56 (Brixen).
Von der Zanser Alm im Villnößtal zum Peitlerkofel (2.875 m) Wegverlauf: Vom Parkplatz Zanser Alm (1.680 m) über einen Fahrweg taleinwärts bis Tschantschenon. Nach der Brücke am Hang (Mark. 35) die Kehren abkürzend, zum Berggasthof Gampenalm (2.062 m). Nach der Wiese über den ansteigenden Weg am felsigen Hang zur Schlüterhütte (2.297 m – 1 ¾ Std.). Von dort über den Steig Markierung 4 nordwärts zum Kreuzbergsattel und an den Grashängen entlang zur Peitlerscharte (2.357 m ¾ Std.). Der Gipfelanstieg führt am steileren Südosthang zu einer felsigen Schlucht und in Kehren zum flachen Sattel beim schroffen Gipfelaufbau (2.765 m – 1 Std.). Der Steig führt am Geröllhang zum Gipfel des Peitlerkofels (2.875 m – ½ Std.). Absteigend folgt man dem Anstiegsweg zur Schlüterhütte und zum Parkplatz Zanser Alm (3 Std.). Gehzeit: 7 Std. Länge: 2 x 8 km Höhendifferenz: 1.200 m |